Annas Weblog


Dissertation Teil 4 – Die perfekte Arbeit…
January 28, 2009, 9:38 pm
Filed under: Diss

… gibt es nicht. Seit Neujahr sitze ich wieder jeden Tag (jeden!) vor dem Rechner und bearbeite die Diss.. Beim morgendlichen Reinlesen stolpere ich über Sätze in der Einleitung, die fern jeglicher Sinnzusammenhänge sind. Viel zu kompliziert formuliert. Viel zu viel Information in einer Zeile. Also ändere ich das.

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Dissertation – Teil 3
November 6, 2008, 3:28 am
Filed under: Diss | Tags:

So langsam wird es rund, auch wenn noch ca 15 % Inhalt und 5 % Umfang fehlen aber it’s coming along, slowly, slowly but it’s coming along.

Heute:

stand03

Gestern:

stand02



Dissertation – Teil 2
November 4, 2008, 3:11 am
Filed under: Diss, Scribble-in-a-minute | Tags:

Ja, Dissertation Teil 2 oder aber auch: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Und es ist eine Schande, dass ich mir Blog-Verbot gegeben habe. (Ihr merkt natürlich jetzt, dass ich gerade leise in die Filzpantoffeln geschlüpft bin, das Fenster ganz vorsichtig aufgemacht habe und mich über das Staket mit den Rosenstöcken klammheimlich in die helle, blauviolette Nacht geschlichen habe. Wer noch ein wenig genauer hinsieht, wird das Käuzchen im alten Pflaumenbaum bemerken und die kleine Mühle am Weiher klipp-klappen hören. Klipp-klapp. Klipp-klapp. Und auf dem Steg, da stehe ich und grinse in das Mondlicht. Und auf der dunklen, klaren Wasseroberfläche, da grinst ihr zurück und erinnert mich daran, dass ich mich vor mir selbst schützen wollte und es mir schon wieder nicht gelungen ist.)

Aber wir waren beim Blog-Verbot. Ja, das habe ich. Sarah Palin wird von meinen Lieblingsfranzosen (die Quebequois sind die besseren Franzosen) verarscht und ich darf will nichts darüber schreiben. Dafür kriegt ihr wenigstens die Liga-Ergebnisse. Hier, bitteschön:

stand

Ich schleiche mich mal wieder ins Haus und schlüpfe unter die Bettdecke. Ein bisschen schlafen wäre sicher auch ganz gut. Gute Nacht!



Still on dissertation
October 28, 2008, 10:33 am
Filed under: Diss | Tags: , , , ,

I just wanted to share a neat quote I came across a few days ago while polishing my introduction. However, I don’t feel like taking the time to ponder about it a little more because time has recently turned out as a very limited resource in these autumn days. 😉 But I’ll make it get better soon. So, here it is. If you feel like adding comments towards some current financial crisis or American politics, go for it:

„Interestingly, the legendary American venture-capital system has a very different structure than that of the mainstream capital markets, with patient investors, active monitoring, and long-term owner-ship of large, controlling equity stakes. In “Capital Disadvantage”, I draw on research by other scholars and lay out the case for why the American capital-allocation system may outperform those of other countries in some respects, while still falling well short of the ideal in other respects. The problems now afflicting Europe and Asia make it tempting to declare the American system the winner. Anemic economic growth in the United States, coupled with rising inequality, however, suggest that the need remains for serious scrutiny of our system.” (Porter, 1998)

If very bright people as Michael E. Porter wrote that in the preamble of their book already 10 years ago, why are we all so much surprised now? I guess I still don’t get it. Back to work.




Marketing und Dekadenz halten Einzug in Wald und Wiese
September 10, 2008, 4:18 pm
Filed under: Diss, Environment, Travels | Tags: , , , , , ,

Aus semi-geschäftlichen Gründen durfte ich mich am Wochenende auf der Messe Düsseldorf tummeln. So langsam wird die “Tour Natur” ein jährlicher Klassiker. Die selben Gesichter, die selben Gespräche (naja, fast) … allein die Ware ändert sich. Die größte Ausstellungsfläche hatte wider Erwarten nicht etwa der Gigant unter den Ausrüstern “Globetrotter” inne, nein die “Outdoor”: wohl umstrittenste Zeitschrift im Aktiverholer-Segment.

Dieses Jahr stand eine Zeltausstellung im Mittelpunkt, die fast ausschließlich mit den heimischen Firmen VauDe und Salewa warb. Lediglich ein einzelnes hochpreisiges Hilleberg-Zelt durfte als Alibi zur allgemeinen Produktvielfalt beitragen. Die beiden deutschen Firmen, deren Erzeugnisse mit erstaunlicher Regelmäßigkeit “sehr gut” in den “Outdoor”-Tests abschneiden und mit derselben Regelmäßigkeit “befriedigende” bis “ausreichende” Bewertungen bei der Stiftung Warentest kassieren, waren auch im Bekleidungsoutlet nicht wegzudenken. Mmmh. Interesting!

Ich unterstelle niemandem etwas.

Während sich jedoch ob dieser abstrusen Geschichte bei mir lediglich eine Augenbraue hob und auch schnell wieder senkte, fielen mir bei diesem Anblick in den Hallen 5 und 7 fast die Augen aus dem Kopf:

Camping ist nicht mehr Camping, liebe Freundinnen und Freunde des Lagerfeuergeruchs und der Nacktschnecken-beschleimten Innenzelte. Camping ist neuerdings auch: Mit dem Tourbus der Rolling Stones in den Urlaub fahren und dort wegen mangelnder Wendigkeit den Roadster aus dem Bauch pulen um sodann sämtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen der Europäischen Schwester- und Brüderstaaten zu brechen und: bitte, ja, wenn’s geht um jeden Preis der Welt: auffallen.

Wer sich diese hochpreisige Finesse nicht leisten will / kann / darf, für den hat die Firma Niesmann und Bischoff die Beamten-ohne-Kinder-Alternative. Für läppische 300.000 Euro gibt es den in der “Clou”-Klasse angesiedelten Luxusliner zu kaufen, der über einen integrierten Smart-Parkplatz verfügt. Auf meine Frage hin ob denn bei diesem Preis der Smart sozusagen das Give-away ist, konnte der gut gekleidete und durchaus smarte Herr nur mitleidig lächeln.

Der eisige Wind der Outdoor-Messen ist zum müden Föhn geworden, die Kältekammern ersetzt durch Smoothie-gefüllte Kühlschränke, die Windkanäle umgebaut zu Laufstegen für Stützstrümpfe und orthopädische Wanderschuhe. Deutlicher als auf der “Tour Natur” kann man nicht sehen, dass sich eine gesamte Branche der Babyboomer-Generation 45+ zuwendet weil das Werben um die Gruppe der jungen Erwachsenen aufgrund einer Vielzahl von Faktoren immer schwieriger wird. Zum einen greift der demographische Wandel, zum anderen kommen lokale und destinationsübergreifende Events und Einrichtungen hinzu. Klettern, Wandern und Ski fahren werden längst nicht mehr in der Natur ausgetragen sondern in Hallen und auf Plätzen inmitter der urbanen Infrastruktur. Darüber hinaus gilt: “der wahre Individualist von heute bleibt daheim.”



Great blog I was introduced to today
September 5, 2008, 4:00 pm
Filed under: Diss, Education, Media | Tags: , , , , ,

Check it out, check it out! My friend S. told me about the PhD thesis of a pretty great girl today and I visited her blog: turns out she’s got a pretty great blog, too.

Her name is danah boyd and you find her here. I absolutely recommend her personal commentary on the latest discrepancy in the current US election campaign with the catchy title “As a woman, I’m offended” and there’s no doubt about it: she’s damn right. I’d be, too … hold on, I AM, too because it just doesn’t matter whether you are an American citizen or not. And if I additionally consider the background of my yesterday’s read on Sarah Palin (and if only half of it were true) I’d say: I am very thankful for the following things in Germany.

a.) In an election campaign peoples’ personal life is usually divided from their work life. E.g. It doesn’t matter if you are gay or not (having two gay mayors in two major cities – you might even say, we have two “gay major mayors” … OK, I stop it, this is serious.) I am not saying that personal issues are never a topic of the discussion -the national tabloids are just as good or bad as all the other tabloids in the world- but I have the feeling that it doesn’t have that much influence on peoples’ decisions.

b.) Election speeches do not have this blunt, propaganda touch and this pathetic … flush. May it be because we don’t want “CHANGE” (actually, why don’t we?) or may we have agreed on a set of values that we don’t need to discuss over and over again or may it be because words such as “Steigerung des Bruttoinlandsproduktes”, “Bekämpfung der Arbeitslosigkeit” or “Verbesserung der Bildungschancen” just seems a fix set of variables without whom an election speech may not be handed out to the politician in question… I don’t have the answer and must admit: Although I am happy about the content in German election speeches (not always but yeah, sometimes we have that) I envy the US politicians for bringing it  to the point and actually making it an interesting message.

c.) In our political system it is not possible that one single person has that much power: In the end McCain decided for the first position behind him. (Wikipedia says the following: “In practice, the presidential nominee has considerable influence on the decision, and in 20th century it became customary for that person to select a preferred running mate, who is then nominated and accepted by the convention.” Now, my knowledge is insufficient on how the decision process on the filling of the vice-presidency spot actually works in detail but already thinking about the possibility of ONE guy having more power than people of his party leaves me with an aching stomach – well, this could also be caused by the salami sandwich earlier… .)

d.) … and there are a couple of more points I am also grateful for but don’t have the time to put down.

All I wanted to say is: check out danahs’ blog. 😉 Oh, and this video.



Ausstellung zu Frauen in der Wissenschaft

Was haben all diese Frauen -neben einer seltsamen Frisur- gemeinsam?

Nun, sie haben alle naturwissenschaftliche Geschichte geschrieben und sie sind ab morgen “Teile einer Ausstellung”. (Wer mir jetzt auf Anhieb sagen kann wer die abgebildeten Persönlichkeiten sind und was sie auszeichnet, bekommt ein Drei-Gänge-Menü nach Wahl gekocht. Jawohl!)

Am Freitag den 05. September öffnet im Kölner Frauenmediaturm (FMT) eine Ausstellung mit dem klangvollen, innovativen sowie subtilen Namen “Frauen, die forschen“. Mit dabei ist natürlich neben der wiedergeborenen EMMA Chefredakteurin Alice Schwarzer pro aeternitas, auch Dr. Annette Schavan, Ministerin für Bildung und Forschung. Mit einem Fokus auf forschenden Frauen in den Naturwissenschaften wird einer Randgruppe, die eigentlich keine ist, erstmalig eine Plattform konzentrierter Aufmerksamkeit eingeräumt. Schlaglichter auf “die wenigen mathematischen Sternstunden des weiblichen Geschlechts” liefen bereits in Form von “Sonderdokus” auf diversen Privatsendern… . Wie auch immer, rund 100 Exponate soll es geben und wir sind natürlich schon sehr gespannt.

“Begleitend stellt der FMT wissenschaftliche Pionierinnen aus der Vergangenheit in einem Dossier vor.”

Angefangen bei Hildegard von Bingen geht es also über Marie Curie bis zu Rosalind Franklin. Die begleitende Symposiumsveranstaltung wird von der geballten weiblichen Kompetenz der Neuzeit unterstützt: Eine lebendig-referierende Prof. Dr. Miriam Meckel vom Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement der Universität St. Gallen (die selbe Universität übrigens, für die ein deutscher FH-Masterabschluss -Bologna sei ihm gnädig- soviel gilt wie eine “Matura”, zu Deutsch: ein Abitur) ist zum Beispiel für den Samstagnachmittag geladen.

Die Eröffnungsvorträge laufen jeweils von Freitag bis Sonntag zwischen 16:00 Uhr und 17:30. Vielleicht gehen wir ja hin. Oder schauen auf dem Rückweg von der Messe vorbei.

Anyone else, anyone? Buler?